Kosten einer Wärmepumpe
Die Kosten einer Wärmepumpe setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen, die potenzielle Käufer berücksichtigen sollten. Grundsätzlich sind die Anschaffungskosten, die Installationskosten und die Betriebskosten entscheidende Faktoren, die die Gesamtausgaben beeinflussen.Die Anschaffungskosten variieren stark je nach Art der Wärmepumpe:
- Luft-Wasser-Wärmepumpe: Diese Modelle sind oft die günstigsten und starten bei etwa 9.000 € für kleinere Anlagen. Beispielhafte Modelle wie die aroTHERM plus können bis zu 23.000 € kosten.
- Sole-Wasser-Wärmepumpe: Diese sind in der Regel teurer und beginnen bei etwa 16.000 € (5 kW). Die Gesamtkosten können jedoch durch die benötigten Bohrungen deutlich ansteigen.
- Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Diese Modelle haben ähnliche Einstiegspreise wie Sole-Wasser-Wärmepumpen, können aber durch die notwendigen Brunnen ebenfalls höhere Kosten verursachen.
Die Installationskosten sind ein weiterer wichtiger Faktor. Diese hängen von der Komplexität der Installation ab:
- Luft-Wasser-Wärmepumpen: Diese lassen sich in der Regel unkompliziert installieren, ohne dass tiefere Erdarbeiten nötig sind.
- Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen: Hier sind oft Aushub- oder Bohrarbeiten notwendig, was die Gesamtkosten erheblich steigern kann.
Die Betriebskosten sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Hier spielen die Energieeffizienz und der aktuelle Strompreis eine entscheidende Rolle. Eine gut ausgelegte Wärmepumpe kann aus 1 kWh Strom bis zu 4 kWh Wärme erzeugen, was einen erheblichen Einsparungseffekt mit sich bringt.
Zusätzlich sollten Käufer die Wartungskosten im Auge behalten. Diese fallen in der Regel einmal jährlich an und können je nach Anbieter und Wartungsvertrag variieren.
Insgesamt ist es wichtig, sich vor dem Kauf einer Wärmepumpe umfassend zu informieren und verschiedene Angebote zu vergleichen, um die besten Preise und Fördermöglichkeiten zu nutzen. Eine Investition in eine Wärmepumpe kann sich langfristig durch geringere Betriebskosten und staatliche Förderungen auszahlen.
Faktoren, die die Kosten beeinflussen
Die Kosten für eine Wärmepumpe werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die potenzielle Käufer unbedingt berücksichtigen sollten. Diese Aspekte sind entscheidend, um ein realistisches Budget für die Anschaffung und Installation einzuplanen.
- Art der Wärmepumpe: Die Wahl zwischen Luft-, Wasser- oder Erdwärmepumpe hat einen direkten Einfluss auf die Kosten. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind in der Regel günstiger in der Anschaffung und Installation als Erdwärmepumpen, die aufwendige Bohrungen erfordern.
- Modell und Leistungsgröße: Verschiedene Modelle und deren Heizleistungen bringen unterschiedliche Kosten mit sich. Höhere Leistungsgrößen sind oft teurer, bieten jedoch möglicherweise eine effizientere Heizleistung.
- Aufstellort und Gebäudegröße: Die Gegebenheiten des Aufstellorts, wie z.B. die Zugänglichkeit für die Installation und die Größe des Gebäudes, beeinflussen die Installationskosten. Ein größeres Gebäude erfordert in der Regel leistungsfähigere Systeme und damit höhere Kosten.
- Komplexität der Installation: Die Installation kann je nach gewähltem System unterschiedlich aufwendig sein. Luft-Wasser-Wärmepumpen lassen sich meist unkompliziert installieren, während Erdwärmepumpen aufwendige Grabungsarbeiten benötigen. Auch die Notwendigkeit zusätzlicher Genehmigungen kann die Kosten erhöhen.
Zusätzlich zu diesen Faktoren sollten Käufer auch die langfristigen Betriebskosten und mögliche Wartungskosten in Betracht ziehen, um ein vollständiges Bild der Gesamtkosten zu erhalten.
Kostenübersicht
Die Kosten für eine Wärmepumpe sind vielfältig und variieren je nach Typ und Ausführung. Hier sind die wichtigsten Aspekte zusammengefasst:
- Luft-Wasser-Wärmepumpe: Diese Systeme sind in der Regel die kostengünstigsten. Ein Beispiel ist die aroTHERM plus mit uniTOWER, deren Kosten bei etwa 18.535 € liegen. Diese Summe umfasst die Mehrwertsteuer sowie die Installationskosten und Zubehör. Die Installation gestaltet sich unkompliziert, was die Gesamtkosten senkt.
- Erdwärmepumpe: Diese Systeme sind teurer in der Anschaffung, da zusätzliche Installationsarbeiten erforderlich sind. Für eine effiziente Nutzung müssen oft Bohrungen von etwa 20 Metern pro kW Heizleistung vorgenommen werden. Die Gesamtkosten hängen stark von den Bodenverhältnissen ab, was die Kalkulation erschwert.
- Warmwasser-Wärmepumpe: Diese Geräte ergänzen bestehende Heizsysteme wie Gas- oder Ölheizungen. Die Kosten variieren stark und hängen vom spezifischen Modell sowie dem Installationsaufwand ab. Sie bieten eine flexible Lösung zur Warmwasserbereitung.
- Grundwasser-Wärmepumpe: Diese Systeme benötigen zwei Brunnen, was die Installationskosten erhöht. Zudem sind in vielen Fällen Genehmigungen erforderlich, die zusätzliche Kosten verursachen können.
Zusammenfassend ist es entscheidend, die Kosten nicht nur für die Anschaffung, sondern auch für die Installation und den Betrieb zu betrachten. Eine detaillierte Kalkulation hilft, die beste Option für die individuellen Bedürfnisse zu finden.
Anschaffungskosten einer Vaillant Wärmepumpe
Die Anschaffungskosten für eine Vaillant Wärmepumpe variieren je nach Modell und spezifischen Anforderungen. Im Folgenden sind die grundlegenden Preiskategorien und einige Beispiele aufgelistet:
- Luft-Wasser-Wärmepumpe: Diese Modelle beginnen bei etwa 9.000 € für kleinere Varianten (z.B. 3,5 kW). Die Preise können jedoch je nach Ausstattung und Effizienzklasse steigen.
- Sole-Wasser-Wärmepumpe: Hier liegen die Einstiegspreise bei etwa 16.000 € für eine 5 kW-Anlage. Diese Systeme sind in der Regel teurer, da sie aufwendige Installationen erfordern.
- Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Auch diese Modelle starten bei rund 16.000 € (5 kW). Die tatsächlichen Kosten können variieren, abhängig von den spezifischen Anforderungen und der Installation.
Für eine bessere Vorstellung von den Preisen der beliebtesten Modelle, hier einige Beispiele:
- Luft-Wasser-Wärmepumpe (aroTHERM Split, 5 kW): ca. 18.000 €
- Sole-Wasser-Wärmepumpe (flexoCOMPACT, 5 kW): ca. 18.000 €
- Luft-Wasser-Wärmepumpe (aroTHERM plus, 12 kW): ca. 23.000 €
Diese Preise sind inklusive Mehrwertsteuer, jedoch ohne Montagekosten und mögliche Förderungen zu betrachten. Bei der Planung des Budgets sollte man auch die Investitionen in die Installation und eventuelle zusätzliche Kosten für Anpassungen im bestehenden Heizsystem berücksichtigen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Anschaffungskosten einer Vaillant Wärmepumpe stark von der Auswahl des Modells, der Leistung und den spezifischen Installationsanforderungen abhängen. Daher ist es ratsam, sich umfassend zu informieren und verschiedene Angebote zu vergleichen, um die beste Lösung für die eigenen Bedürfnisse zu finden.
Installations- und Errichtungskosten
Die Installations- und Errichtungskosten für eine Wärmepumpe sind entscheidende Faktoren, die bei der Gesamtbewertung der Investition berücksichtigt werden müssen. Diese Kosten variieren stark und hängen von mehreren Aspekten ab, die im Folgenden näher erläutert werden.
- Wärmepumpentyp: Der Typ der Wärmepumpe hat einen erheblichen Einfluss auf die Installationskosten. Luft-Wasser-Wärmepumpen erfordern in der Regel keine tiefen Erdarbeiten, was die Kosten niedrig hält. Im Gegensatz dazu benötigen Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen Aushub- oder Bohrarbeiten, die zusätzliche Kosten verursachen können.
- Standortbedingungen: Die örtlichen Gegebenheiten spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Faktoren wie der Zugang zur Baustelle, die Bodenbeschaffenheit und die Nähe zu bestehenden Heizsystemen können die Installationskosten beeinflussen. Beispielsweise können schwierige Bodenverhältnisse die Bohrarbeiten verteuern.
- Komplexität der Installation: Je komplizierter die Installation, desto höher sind die Kosten. Eine einfache Installation kann innerhalb weniger Stunden abgeschlossen werden, während aufwendige Installationen mehrere Tage in Anspruch nehmen können, was die Arbeitskosten entsprechend erhöht.
- Zusätzliche Komponenten: Oft sind zusätzliche Bauteile erforderlich, wie z.B. Pufferspeicher oder spezielle Heizkörper, die ebenfalls die Gesamtkosten erhöhen. Diese Elemente müssen in die Kalkulation einbezogen werden.
Zusätzlich zu den direkten Installationskosten sollte auch die Möglichkeit von Förderungen in Betracht gezogen werden, die einige der anfänglichen Ausgaben abdecken können. Eine sorgfältige Planung und Beratung durch Fachleute kann helfen, die Installationskosten zu optimieren und Überraschungen zu vermeiden.
Durchschnittliche Betriebskosten
Die Betriebskosten einer Wärmepumpe sind entscheidend für die langfristige Wirtschaftlichkeit der Investition. Diese Kosten setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, die den Energieverbrauch und die Effizienz der Wärmepumpe beeinflussen.
- Energieverbrauch: Der Energieverbrauch einer Wärmepumpe hängt stark von ihrer Effizienz ab. In der Regel kann eine Wärmepumpe aus 1 kWh Strom bis zu 4 kWh Wärme erzeugen. Dies bedeutet, dass ein Großteil der benötigten Wärme aus der Umwelt stammt, was die Betriebskosten senkt.
- Strompreise: Die Entwicklung der Strompreise hat einen direkten Einfluss auf die Betriebskosten. Steigen die Preise, erhöht sich auch der Betrag, den Verbraucher für den Betrieb ihrer Wärmepumpe zahlen müssen. Daher ist es ratsam, sich über die aktuellen Strompreistrends zu informieren.
- Wärmebedarf: Der individuelle Wärmebedarf des Haushalts spielt ebenfalls eine Rolle. Größere oder schlechter isolierte Gebäude benötigen mehr Energie, was die Betriebskosten erhöht. Eine gute Dämmung kann hier helfen, den Wärmebedarf zu senken.
- Wartungskosten: Regelmäßige Wartung ist wichtig, um die Effizienz der Wärmepumpe aufrechtzuerhalten. Diese Kosten sollten in die Betriebskosten einkalkuliert werden, um unerwartete Ausgaben zu vermeiden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die durchschnittlichen Betriebskosten einer Wärmepumpe stark von der Effizienz des Systems, den aktuellen Strompreisen und dem individuellen Wärmebedarf abhängen. Eine sorgfältige Planung und regelmäßige Wartung können helfen, die Betriebskosten niedrig zu halten und die Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpe zu maximieren.
Wartungskosten
Die Wartungskosten einer Wärmepumpe sind ein wesentlicher Aspekt, der in die Gesamtkostenbetrachtung einfließen sollte. Eine regelmäßige Wartung ist entscheidend, um die Effizienz und Lebensdauer des Systems zu gewährleisten. Hier sind einige wichtige Informationen zu den Wartungskosten:
- Häufigkeit der Wartung: Die Wartung sollte mindestens einmal jährlich durch einen Fachbetrieb erfolgen. Diese regelmäßige Überprüfung sorgt dafür, dass die Wärmepumpe optimal funktioniert und mögliche Probleme frühzeitig erkannt werden.
- Wartungsverträge: Viele Anbieter offerieren Wartungsverträge in unterschiedlichen Ausführungen, wie z.B. basic, plus oder premium. Diese Verträge können verschiedene Leistungen umfassen, wie beispielsweise Inspektionen, Reparaturen oder den Austausch von Verschleißteilen.
- Kostenrahmen: Die Wartungskosten können je nach Anbieter und Umfang der Leistungen variieren. Im Allgemeinen sollten Hausbesitzer mit jährlichen Wartungskosten von etwa 100 € bis 300 € rechnen, abhängig vom gewählten Wartungsvertrag und der spezifischen Wärmepumpe.
- Vorteile der Wartung: Eine regelmäßige Wartung kann nicht nur die Betriebskosten senken, sondern auch die Effizienz der Wärmepumpe steigern. Zudem kann sie helfen, größere Reparaturen zu vermeiden, die im Fall eines Ausfalls anfallen könnten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wartungskosten zwar einen zusätzlichen finanziellen Aufwand darstellen, jedoch langfristig zu Einsparungen führen können, indem sie die Lebensdauer der Wärmepumpe verlängern und deren Effizienz sicherstellen.
Wirtschaftlichkeit und Förderung
Die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, die sowohl die Anschaffungs- als auch die Betriebskosten betreffen. Ein entscheidender Vorteil ist die Einsparung von Energiekosten über die gesamte Lebensdauer des Systems. Da Wärmepumpen besonders energieeffizient arbeiten, können sie erhebliche Einsparungen bei den Heizkosten ermöglichen.
Die Amortisation der Investition in eine Wärmepumpe erfolgt in der Regel über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren, abhängig von den individuellen Betriebskosten und der Nutzung. Eine gut dimensionierte und installierte Wärmepumpe kann die Heizkosten um bis zu 38% im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen reduzieren.
Ein weiterer Aspekt der Wirtschaftlichkeit ist die Immobilienwertsteigerung. Eine Wärmepumpe trägt zur Verbesserung der Umweltbilanz eines Gebäudes bei und kann somit den Wert der Immobilie erhöhen. In Zeiten, in denen umweltfreundliche Technologien immer wichtiger werden, ist dies ein nicht zu vernachlässigender Faktor.
Zusätzlich gibt es zahlreiche staatliche Förderungen, die den Kauf und die Installation von Wärmepumpen unterstützen. Diese Förderungen können in Form von direkten Zuschüssen, zinsgünstigen Darlehen oder Cashback-Programmen bereitgestellt werden. In vielen Fällen können Hausbesitzer bis zu 400 € Cashback erhalten, wenn sie ihre alte Heizung gegen eine moderne Wärmepumpe austauschen.
Um die besten Fördermöglichkeiten zu nutzen, ist es ratsam, sich über die aktuellen Programme zu informieren und gegebenenfalls eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Kommunale und bundesweite Förderungen können dabei helfen, die Investitionskosten erheblich zu senken und die Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpe zu erhöhen.
Beispielhafte Praxisfälle
Um die Kosten und Anforderungen beim Einsatz von Wärmepumpen besser zu veranschaulichen, werden hier drei spezifische Praxisbeispiele für Einfamilienhäuser vorgestellt. Diese Beispiele zeigen unterschiedliche Ansätze und Ergebnisse bei der Installation von Vaillant Wärmepumpen.
- Praxisfall 1: Einfamilienhaus mit 120 m² Wohnfläche
- Wärmepumpe: Luft-Wasser-Wärmepumpe (aroTHERM plus, 6 kW)
- Gesamtkosten: ca. 18.000 € (inkl. MwSt. und Installation)
- Heizbedarf: Bei einem durchschnittlichen Heizbedarf von 60 kWh/m² pro Jahr lag der jährliche Energieverbrauch bei etwa 7.200 kWh.
- Jährliche Betriebskosten: Ca. 1.200 € (abhängig von den Strompreisen und der Effizienz der Wärmepumpe).
- Praxisfall 2: Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche
- Wärmepumpe: Sole-Wasser-Wärmepumpe (flexoCOMPACT, 8 kW)
- Gesamtkosten: ca. 22.000 € (einschließlich Bohrkosten für Erdwärmesonden)
- Heizbedarf: Bei einem durchschnittlichen Heizbedarf von 70 kWh/m² pro Jahr betrug der jährliche Energieverbrauch ca. 10.500 kWh.
- Jährliche Betriebskosten: Ca. 1.000 € (niedrigere Betriebskosten aufgrund der hohen Effizienz).
- Praxisfall 3: Einfamilienhaus mit 200 m² Wohnfläche
- Wärmepumpe: Wasser-Wasser-Wärmepumpe (flexoTherm, 12 kW)
- Gesamtkosten: ca. 28.000 € (inklusive Kosten für die Installation von zwei Brunnen)
- Heizbedarf: Bei einem durchschnittlichen Heizbedarf von 65 kWh/m² pro Jahr war der jährliche Energieverbrauch etwa 13.000 kWh.
- Jährliche Betriebskosten: Ca. 1.300 € (abhängig von der Effizienz und den Strompreisen).
Diese Beispiele verdeutlichen, wie unterschiedlich die Kosten und Betriebskosten je nach Größe des Hauses, gewähltem Wärmepumpentyp und individuellen Gegebenheiten sein können. Bei der Planung sollte immer eine detaillierte Analyse der spezifischen Anforderungen erfolgen, um die optimale Lösung zu finden.
Tipp zur Kostenreduktion
Um die Kosten für eine Wärmepumpe weiter zu senken, gibt es verschiedene Strategien, die Hausbesitzer in Betracht ziehen können. Diese Tipps helfen nicht nur, die Investitionskosten zu optimieren, sondern auch die Betriebskosten langfristig zu reduzieren.
- Kombination mit Photovoltaik: Die Nutzung einer Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung kann die Betriebskosten erheblich senken. Indem Sie den selbst erzeugten Strom für den Betrieb der Wärmepumpe verwenden, reduzieren Sie Ihre Abhängigkeit von externen Stromanbietern und können langfristig Geld sparen.
- Förderprogramme nutzen: Informieren Sie sich über aktuelle staatliche Förderungen und Zuschüsse, die den Kauf und die Installation einer Wärmepumpe unterstützen. Diese finanziellen Hilfen können die Anschaffungskosten erheblich senken und die Amortisationszeit verkürzen.
- Effiziente Nutzung: Achten Sie darauf, die Wärmepumpe optimal zu nutzen. Stellen Sie die Heizkurve entsprechend ein und nutzen Sie die Wärmepumpe auch für die Warmwasserbereitung. Eine gut eingestellte Wärmepumpe arbeitet effizienter und kann so die Betriebskosten weiter minimieren.
- Regelmäßige Wartung: Eine jährliche Wartung durch einen Fachbetrieb sorgt dafür, dass die Wärmepumpe effizient arbeitet. Dies hilft, den Energieverbrauch niedrig zu halten und verlängert die Lebensdauer des Systems, was langfristig Kosten spart.
- Vergleich von Anbietern: Holen Sie mehrere Angebote von verschiedenen Anbietern ein. Oft variieren die Preise und die angebotenen Leistungen erheblich. Ein Vergleich kann helfen, ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
Durch die Umsetzung dieser Tipps können Hausbesitzer nicht nur die Anschaffungs- und Betriebskosten einer Wärmepumpe reduzieren, sondern auch die Umweltbilanz ihres Haushalts verbessern.
Erfahrungen und Meinungen
Nutzer berichten, dass die Kosten für eine Vaillant Wärmepumpe stark variieren. Die Anschaffungspreise liegen oft zwischen 9.000 und 15.000 Euro. Dies hängt von der gewählten Modellvariante ab. Viele Anwender entscheiden sich für die Luft-Wasser-Wärmepumpe, da sie im Vergleich zu anderen Modellen günstiger ist. Diese Geräte sind in der Regel einfacher zu installieren und erfordern keine umfangreichen Erdarbeiten.
Die Installationskosten sind ein weiterer wichtiger Punkt. Nutzer geben an, dass diese häufig zwischen 3.000 und 5.000 Euro liegen. Komplexe Installationen, wie bei Erdwärmepumpen, können noch teurer werden. Anwender empfehlen, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen. So kann ein besserer Überblick über die Gesamtkosten gewonnen werden.
Betriebskosten sind ein entscheidender Faktor. Nutzer berichten von jährlichen Kosten zwischen 500 und 1.200 Euro. Diese Kosten hängen stark vom individuellen Verbrauch und den Heizgewohnheiten ab. Viele Anwender bemerken, dass die Wärmepumpe in der Regel deutlich günstiger ist als eine herkömmliche Heizungsanlage. Für die meisten Nutzer amortisieren sich die Investitionen innerhalb von 10 bis 15 Jahren.
Ein häufig angesprochenes Problem: die Effizienz der Wärmepumpe. Viele Nutzer sind von der Leistungsfähigkeit der Vaillant Arotherm Plus überzeugt. In Foren äußern Anwender positive Erfahrungen mit der Heizleistung und der Geräuschentwicklung. Einige berichten von einer sehr leisen Betriebsweise, was besonders in Wohngebieten geschätzt wird.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. Ein Nutzer erwähnte, dass die Terminvereinbarung für Wartungen manchmal unklar ist. Auch in Bewertungen auf Trustpilot wird die Erreichbarkeit des Kundendienstes gelegentlich kritisiert. Einige Anwender berichten von langen Wartezeiten und unklarem Feedback.
Die Qualität der Vaillant Produkte wird insgesamt positiv bewertet. Nutzer loben die Robustheit und Langlebigkeit der Geräte. Ein Nutzer erwähnte, dass sein Gerät trotz häufiger Nutzung über Jahre hinweg zuverlässig funktioniert hat.
Ein weiterer wichtiger Punkt in den Diskussionen ist die staatliche Förderung. Viele Anwender haben von Förderprogrammen profitiert, was die Investitionskosten erheblich senken kann. Dies ist besonders relevant für Nutzer, die auf die Nutzung erneuerbarer Energien setzen. Die Förderung kann bei der Entscheidung für eine Wärmepumpe einen entscheidenden Einfluss haben.
Insgesamt zeigen die Erfahrungen, dass Vaillant Wärmepumpen eine interessante Option für moderne Heizsysteme darstellen. Die anfänglichen Kosten können hoch sein, aber die langfristigen Einsparungen und die positive Nutzererfahrung sprechen für sich.
Häufige Fragen zu den Kosten von Vaillant Wärmepumpen
Was kosten Vaillant Luft-Wasser-Wärmepumpen?
Die Anschaffungskosten für Vaillant Luft-Wasser-Wärmepumpen beginnen bei etwa 9.000 € für kleinere Modelle. Die Preise können jedoch bis zu 23.000 € reichen, abhängig von Größe und Ausstattung.
Wie hoch sind die Installationskosten für eine Vaillant Wärmepumpe?
Die Installationskosten variieren je nach Wärmepumpentyp. Luft-Wasser-Wärmepumpen können in der Regel unkompliziert installiert werden, während Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen mit höheren Kosten aufgrund von Bohrungen und Aushubarbeiten verbunden sind.
Welche Betriebskosten sind zu erwarten?
Die Betriebskosten hängen von der Effizienz der Wärmepumpe und den Strompreisen ab. Eine gut dimensionierte Wärmepumpe kann für einen Haushalt jährliche Betriebskosten von etwa 1.000 € bis 1.300 € verursachen.
Gibt es Förderungen für Vaillant Wärmepumpen?
Ja, es gibt staatliche Förderungen für die Installation von Wärmepumpen. Hausbesitzer können Cashback von bis zu 400 € erhalten, wenn alte Heizungen gegen moderne Wärmepumpen ausgetauscht werden.
Wie lange dauert die Amortisation einer Vaillant Wärmepumpe?
Die Amortisation einer Vaillant Wärmepumpe erfolgt in der Regel über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren, abhängig von den Betriebskosten und der Nutzung des Systems.



