Die Funktionsweise des Kältekreislaufs in Wärmepumpen erklärt

Die Funktionsweise des Kältekreislaufs in Wärmepumpen erklärt

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: Grundlagen & Technik

Zusammenfassung: Der Kältekreislauf in Wärmepumpen transportiert Wärme durch vier Phasen: Verdampfung, Kompression, Verflüssigung und Drucksenkung, um effizient Umgebungswärme zu nutzen. Diese thermodynamischen Prozesse ermöglichen eine umweltfreundliche Heizalternative im Vergleich zu fossilen Brennstoffen.

Einführung in die Funktionsweise des Kältekreislaufs in Wärmepumpen

Der Kältekreislauf ist das Herzstück jeder Wärmepumpe und spielt eine entscheidende Rolle in der Energieübertragung. Aber wie genau funktioniert das? Im Grunde genommen handelt es sich um einen Prozess, der Wärme von einem Ort zu einem anderen transportiert, und zwar gegen den natürlichen Fluss der Wärmeübertragung, der von warm nach kalt verläuft. Dies wird durch die Verwendung von Kältemitteln erreicht, die ihre physikalischen Eigenschaften ändern, um Wärme aufzunehmen und abzugeben.

Ein zentraler Aspekt der Wärmepumpe Funktion ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Phasen des Kältemittels: Es kann in einem gasförmigen oder flüssigen Zustand vorliegen. Während des gesamten Kältekreislaufs durchläuft das Kältemittel verschiedene Zustandsänderungen, die es ihm ermöglichen, Wärme aus der Umgebung aufzunehmen und an das Heizsystem abzugeben.

Die Funktionsweise des Kältekreislaufs kann grob in vier Hauptschritte unterteilt werden:

  • Verdampfung: Hier nimmt das Kältemittel Wärme aus der Umgebung auf und verdampft.
  • Kompression: Das gasförmige Kältemittel wird komprimiert, wodurch Druck und Temperatur steigen.
  • Verflüssigung: Das heiße, komprimierte Kältemittel gibt Wärme an das Heizsystem ab und wird wieder flüssig.
  • Drucksenkung: Das Kältemittel wird entspannt und kehrt in den Verdampfer zurück, um den Zyklus zu wiederholen.

Diese dynamische Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Phasen und die gezielte Steuerung der Kältemittelströme sind entscheidend für die Effizienz und Leistung einer Wärmepumpe. In den folgenden Abschnitten werden wir die einzelnen Phasen des Kältekreislaufs sowie die spezifischen Komponenten, die an diesem Prozess beteiligt sind, genauer betrachten.

Thermodynamische Grundlagen des Kältekreislaufs

Die Funktionsweise des Kältekreislaufs in Wärmepumpen basiert auf den Prinzipien der Thermodynamik, die die Wechselwirkungen von Wärme und Energie beschreiben. Ein zentrales Element ist die Wärmeübertragung, die stets von einem höheren zu einem niedrigeren Temperaturniveau erfolgt. Dies lässt sich gut mit alltäglichen Beispielen erklären, wie etwa einem heißen Kaffee, der allmählich abkühlt und seine Wärme an die Umgebung abgibt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Druckanalogie. Ähnlich wie Wasser von einem hohen zu einem niedrigen Druck fließt, funktioniert auch der Kältekreislauf, indem er Wärme von einem niedrigeren Temperaturniveau auf ein höheres pumpt. Diese Druckänderungen sind entscheidend für die Effizienz der Wärmepumpe, da sie die Temperatur und den Aggregatzustand des Kältemittels beeinflussen.

Die Thermodynamik unterscheidet zwischen verschiedenen Prozessen im Kältekreislauf:

  • Isotherme Prozesse: Der Druck ändert sich, während die Temperatur konstant bleibt. Dies geschieht oft während der Wärmeaufnahme im Verdampfer.
  • Adiabatische Prozesse: Hier verändert sich die Temperatur, ohne dass Wärme mit der Umgebung ausgetauscht wird, wie beim Kompressionsprozess im Verdichter.
  • Isochorische Prozesse: Volumen bleibt konstant, wobei sich Druck und Temperatur ändern. Dieser Prozess ist weniger häufig im Kältekreislauf, spielt aber in bestimmten thermodynamischen Zyklen eine Rolle.

Die Kombination dieser thermodynamischen Prinzipien ermöglicht es der Wärmepumpe, effizient Wärme aus der Umgebung zu gewinnen und sie für Heiz- oder Kühlzwecke zu nutzen. Um die Effizienz weiter zu steigern, wird häufig auf spezielle Kältemittel zurückgegriffen, die bei niedrigen Temperaturen verdampfen und bei höheren Temperaturen kondensieren können.

In der nächsten Sektion werden wir uns genauer mit der Definition des Kältekreislaufs und der Wärmepumpe befassen und die Unterschiede zwischen diesen beiden Konzepten herausarbeiten.

Definition von Kältekreislauf und Wärmepumpe

Definition Kältekreislauf/Wärmepumpe

Der Kältekreislauf und die Wärmepumpe sind eng miteinander verbundene Konzepte, die auf denselben thermodynamischen Prinzipien basieren, jedoch unterschiedliche Anwendungen und Zielsetzungen aufweisen. Grundsätzlich bezeichnet der Kältekreislauf den Prozess, bei dem Wärme von einem niedrigeren Temperaturniveau auf ein höheres Niveau transportiert wird. Dies geschieht durch das gezielte Wechselspiel von verschiedenen Phasen eines Kältemittels.

Die Wärmepumpe ist eine spezielle Anwendung des Kältekreislaufs, die darauf abzielt, Umgebungswärme aus Luft, Erde oder Wasser zu nutzen, um Räume zu heizen oder Warmwasser bereitzustellen. Im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen, die fossile Brennstoffe verbrennen, bietet die Wärmepumpe eine umweltfreundlichere Alternative, indem sie erneuerbare Energiequellen nutzt.

Im Kern funktioniert die Wärmepumpe durch die Zufuhr von elektrischer Energie, die den Kältekreislauf in Gang setzt. Dabei gibt es zwei Hauptaspekte:

  • Kalte Seite: Hier erfolgt die Wärmeaufnahme aus der Umgebung, wo das Kältemittel verdampft und dabei Wärme aufnimmt.
  • Warme Seite: An dieser Stelle gibt das Kältemittel die aufgenommene Wärme an das Heizsystem ab, was es ermöglicht, Räume zu beheizen oder Wasser zu erwärmen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Kältekreislauf die zugrunde liegende Technik ist, während die Wärmepumpe eine spezifische Anwendung dieser Technik darstellt, die auf die effiziente Nutzung von Umweltwärme abzielt. In den nächsten Abschnitten werden wir uns detailliert mit der Funktionsweise des Kältekreislaufs befassen und die verschiedenen Prozessschritte erläutern.

Die Funktionsweise des Kältekreislaufs im Detail

Die Funktionsweise des Kältekreislaufs ist ein faszinierender Prozess, der auf den Prinzipien der Thermodynamik basiert und in verschiedenen Anwendungen, insbesondere in Wärmepumpen, eine entscheidende Rolle spielt. Um die Wärmepumpe Funktion besser zu verstehen, betrachten wir die einzelnen Schritte und Mechanismen, die diesen Prozess ermöglichen.

Im Kältekreislauf wird das Kältemittel durch verschiedene Phasen geleitet, die jeweils spezifische physikalische Eigenschaften und Funktionen aufweisen:

  • Verdampfung: Hier nimmt das Kältemittel Wärme aus der Umgebung auf. Das Kältemittel befindet sich in einem flüssigen Zustand und verdampft, wodurch es die Umgebungswärme aufnimmt und in einen gasförmigen Zustand übergeht. Dieser Prozess findet im Verdampfer statt, wo das Kältemittel durch einen Wärmetauscher strömt.
  • Kompression: Der gasförmige Zustand des Kältemittels wird nun in einem Kompressor komprimiert. Diese Kompression erhöht sowohl den Druck als auch die Temperatur des Kältemittels. Dadurch wird es heißer und kann mehr Wärme abgeben, wenn es in den nächsten Schritt übergeht.
  • Verflüssigung: Das heiße, unter Druck stehende Kältemittel gelangt in den Verflüssiger. Hier gibt es seine Wärme an das Heizsystem ab, z. B. an Heizungswasser. Während dieser Phase kühlt das Kältemittel ab und wird wieder flüssig. Der Wärmeübergang erfolgt durch einen weiteren Wärmetauscher, der die Abgabe der Wärme effizient gestaltet.
  • Drucksenkung: Nach der Verflüssigung durchläuft das Kältemittel einen Druckminderer, der den Druck des flüssigen Kältemittels senkt. Dies geschieht, ohne dass Wärme abgegeben wird, was zu einem Temperaturabfall führt. Damit ist das Kältemittel bereit, erneut in den Verdampfer einzutreten und den Kreislauf zu beginnen.

Die Effizienz des Kältekreislaufs hängt stark von der Auswahl des Kältemittels ab. Modernste Kältemittel sind so konzipiert, dass sie bei niedrigen Temperaturen effektiv arbeiten und gleichzeitig umweltfreundlich sind. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass die Wärmepumpe nicht nur energieeffizient ist, sondern auch zur Reduzierung von CO2-Emissionen beiträgt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Funktionsweise des Kältekreislaufs in Wärmepumpen ein komplexer, aber gut durchdachter Prozess ist, der es ermöglicht, Wärme effizient zu übertragen und zu nutzen. Im nächsten Abschnitt werden wir die spezifischen Komponenten des Kältekreislaufs näher betrachten und deren Funktionen im Detail erläutern.

Prozessablauf im Kältekreislauf

Der Prozessablauf im Kältekreislauf ist entscheidend für die Funktionsweise von Wärmepumpen und umfasst vier Hauptschritte, die in einem kontinuierlichen Zyklus stattfinden. Jeder Schritt hat eine spezifische Funktion, die zur effektiven Wärmeübertragung beiträgt. Diese Schritte sind:

  1. Verdampfung: In diesem ersten Schritt wird das Kältemittel, das sich in flüssiger Form befindet, in den Verdampfer geleitet. Hier nimmt es Wärme aus der Umgebung auf, wodurch es verdampft und in einen gasförmigen Zustand übergeht. Dies geschieht auch bei niedrigen Außentemperaturen, was die Effizienz der Wärmepumpe erhöht.
  2. Kompression: Das gasförmige Kältemittel wird anschließend in den Kompressor geleitet. Hier wird der Druck und die Temperatur des Kältemittels erhöht, was es ermöglicht, die aufgenommene Wärme effizienter abzugeben. Dieser Schritt ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit der Wärmepumpe.
  3. Verflüssigung: Nach der Kompression gelangt das heiße, unter Druck stehende Kältemittel in den Verflüssiger. Hier gibt es seine Wärme an das Heizsystem ab. Das Kältemittel kühlt ab und wechselt zurück in den flüssigen Zustand. Dieser Prozess ist entscheidend, um die Heizenergie bereitzustellen, die für den Betrieb von Gebäuden oder Warmwasserbereitungen benötigt wird.
  4. Drucksenkung: Der letzte Schritt im Kältekreislauf erfolgt im Druckminderer. Hier wird das flüssige Kältemittel entspannt, was zu einem Druckabfall führt. Diese Drucksenkung führt zu einer Temperaturreduktion, wodurch das Kältemittel bereit ist, erneut in den Verdampfer einzutreten und den Zyklus zu wiederholen.

Die Effizienz des gesamten Kältekreislaufs hängt stark von der korrekten Ausführung jedes dieser Schritte ab. Eine gut abgestimmte Wärmepumpe kann durch diesen geschlossenen Kreislauf erhebliche Mengen an Energie sparen und gleichzeitig umweltfreundlich arbeiten. Im nächsten Abschnitt werden wir uns mit den spezifischen Komponenten des Kältekreislaufs befassen, die für die erfolgreiche Durchführung dieser Prozesse verantwortlich sind.

Wichtige Komponenten des Kältekreislaufs

Der Kältekreislauf in Wärmepumpen besteht aus mehreren entscheidenden Komponenten, die zusammenarbeiten, um den Prozess der Wärmeübertragung effizient zu gestalten. Jede dieser Komponenten hat eine spezifische Rolle, die für die Wärmepumpe Funktion unerlässlich ist. Im Folgenden werden die vier Hauptkomponenten des Kältekreislaufs näher beschrieben:

  • Verdampfer: Der Verdampfer ist der Ort, an dem das Kältemittel Wärme aus der Umgebung aufnimmt. In diesem ersten Schritt wird das flüssige Kältemittel durch die Umgebungswärme zum Verdampfen gebracht. Diese Wärmeaufnahme ist entscheidend, um den Kreislauf in Gang zu setzen.
  • Verdichter: Der Verdichter ist dafür verantwortlich, das gasförmige Kältemittel zu komprimieren. Durch diese Kompression steigt sowohl der Druck als auch die Temperatur des Kältemittels. Dies ist ein kritischer Schritt, da ein höherer Druck es dem Kältemittel ermöglicht, mehr Wärme abzugeben, wenn es in den nächsten Schritt übergeht.
  • Verflüssiger: Im Verflüssiger gibt das heiße, komprimierte Kältemittel seine Wärme an das Heizsystem ab. Hier wird das Kältemittel wieder in den flüssigen Zustand überführt. Diese Wärmeabgabe ist essenziell für die Bereitstellung von Heizenergie in Gebäuden oder zur Erwärmung von Wasser.
  • Druckminderer: Der Druckminderer senkt den Druck des flüssigen Kältemittels, was zu einer Temperaturreduktion führt. Dieser Schritt ist notwendig, um das Kältemittel in den Verdampfer zurückzuführen und den Kreislauf zu schließen. Durch die Drucksenkung wird das Kältemittel bereit für die nächste Wärmeaufnahme aus der Umgebung.

Diese vier Komponenten arbeiten in einem geschlossenen System zusammen, um den Kältekreislauf effektiv zu betreiben. Ihre optimale Abstimmung ist entscheidend für die Effizienz und Leistungsfähigkeit der Wärmepumpe. Ein gut konzipierter Kältekreislauf ermöglicht es, Wärme nachhaltig und umweltfreundlich zu nutzen, was die Vorteile von Wärmepumpen weiter erhöht.

Im nächsten Abschnitt werden wir uns mit den Anwendungen des Kältekreislaufs in verschiedenen Systemen auseinandersetzen und die Vielseitigkeit dieser Technologie näher beleuchten.

Anwendungen des Kältekreislaufs in Kühlsystemen

Der Kältekreislauf findet in zahlreichen Kühlsystemen Anwendung und spielt eine entscheidende Rolle bei der effizienten Wärmeentfernung. Diese Technologie wird nicht nur in Wärmepumpen, sondern auch in alltäglichen Geräten eingesetzt, um eine angenehme Umgebungstemperatur zu gewährleisten. Im Folgenden werden einige der häufigsten Anwendungen des Kältekreislaufs in Kühlsystemen erläutert:

  • Kühlschränke: Ein klassisches Beispiel für den Einsatz des Kältekreislaufs ist der Kühlschrank. Hier wird die kalte Seite verwendet, um den Innenraum zu kühlen, während die warme Rückwand die aufgenommene Wärme abgibt. Dies geschieht durch einen kompakten Kältekreislauf, der konstant arbeitet, um Lebensmittel frisch zu halten.
  • Klimaanlagen: In Klimaanlagen wird der Kältekreislauf verwendet, um warme Luft aus dem Innenraum aufzunehmen und diese nach außen abzugeben. Der Prozess erfolgt durch Verdampfung und Kompression, wodurch die Raumtemperatur gesenkt wird. Hierbei können sowohl aktive als auch passive Kühlmethoden zum Einsatz kommen.
  • Gewerbliche Kühlung: In Supermärkten oder Lagerhäusern kommt der Kältekreislauf in großen Kühlsystemen zum Einsatz, um große Mengen an Lebensmitteln und Getränken effizient kühl zu halten. Diese Systeme nutzen oft mehrere Verdichter und Verflüssiger, um die erforderlichen Temperaturen zu erreichen und zu halten.
  • Wärmepumpen zur Kühlung: Interessanterweise können Wärmepumpen auch zur aktiven Kühlung eingesetzt werden. In diesem Fall wird der Kältekreislauf umgekehrt, sodass Wärme aus dem Raum entzogen und nach draußen geleitet wird. Dies ermöglicht eine duale Nutzung der Technologie für Heizung und Kühlung.

Die Vielseitigkeit des Kältekreislaufs ermöglicht nicht nur die Beheizung von Räumen, sondern auch die effektive Kühlung in verschiedenen Anwendungen. Diese Flexibilität trägt zur steigenden Beliebtheit von Wärmepumpen und Kühlsystemen bei, die sowohl energieeffizient als auch umweltfreundlich sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Kältekreislauf eine fundamentale Technologie ist, die in vielen Kühlsystemen eingesetzt wird, um Temperaturen zu regulieren und somit den Komfort in Wohn- und Arbeitsumgebungen zu erhöhen. Im nächsten Abschnitt werden wir die Vorteile der Wärmepumpe und des Kältekreislaufs näher beleuchten.

Wärmepumpen und ihre Funktionsweise

Wärmepumpen sind innovative Systeme, die Wärme aus der Umgebung nutzen und sie effizient zur Heizung oder Kühlung von Räumen oder Wasser einsetzen. Die Wärmepumpe Funktion beruht auf dem Kältekreislauf, der es ermöglicht, Wärme von einem Ort zu einem anderen zu transportieren, indem die physikalischen Eigenschaften eines Kältemittels gezielt ausgenutzt werden.

Die Funktionsweise der Wärmepumpe erfolgt in vier wesentlichen Schritten, die eine effektive Umwandlung von Umweltenergie in nutzbare Heizenergie gewährleisten:

  • Verdampfung: In diesem ersten Schritt wird das Kältemittel im Verdampfer durch Umweltwärme zum Verdampfen gebracht. Das Kältemittel nimmt dabei Wärme auf, selbst wenn die Außentemperatur niedrig ist.
  • Kompression: Anschließend gelangt das gasförmige Kältemittel in den Kompressor, wo es komprimiert wird. Diese Kompression erhöht den Druck und die Temperatur des Kältemittels, was essenziell für die spätere Wärmeabgabe ist.
  • Verflüssigung: Im Verflüssiger gibt das heiße Kältemittel seine Wärme an das Heizsystem ab. Während dieses Prozesses kühlt das Kältemittel ab und wird wieder flüssig, wodurch die aufgenommene Wärme effektiv genutzt wird.
  • Drucksenkung: Schließlich durchläuft das Kältemittel einen Druckminderer, der den Druck senkt und es auf eine niedrigere Temperatur bringt, bevor es erneut in den Verdampfer zurückkehrt. Dieser Schritt schließt den Kältekreislauf und bereitet das Kältemittel für die nächste Wärmeaufnahme vor.

Eine der herausragenden Eigenschaften von Wärmepumpen ist ihre Vielseitigkeit. Sie können nicht nur zur Beheizung von Räumen eingesetzt werden, sondern auch zur Kühlung. Bei aktiver Kühlung wird der Kältekreislauf einfach umgekehrt, sodass Wärme aus dem Innenraum nach außen geleitet wird. Dies macht Wärmepumpen zu einer nachhaltigen Lösung für ganzjährige Klimatisierung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wärmepumpe Funktion und ihre Funktionsweise auf einem effizienten Kältekreislauf basieren, der es ermöglicht, Umweltwärme nachhaltig zu nutzen. Durch die Integration moderner Technologien und Kältemittel tragen Wärmepumpen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen bei, was sie zu einer umweltfreundlichen Wahl für Heiz- und Kühlsysteme macht.

Vorteile der Nutzung von Wärmepumpen

Die Nutzung von Wärmepumpen bietet eine Vielzahl von Vorteilen, die sie zu einer attraktiven Lösung für Heiz- und Kühlbedürfnisse machen. Im Folgenden werden die wichtigsten Vorteile erläutert, die sich aus der Wärmepumpe Funktion und dem zugrunde liegenden Kältekreislauf ergeben:

  • Hohe Energieeffizienz: Wärmepumpen können mehr Wärmeenergie liefern, als sie an elektrischer Energie verbrauchen. Dies liegt daran, dass sie Umweltwärme nutzen, die kostenlos verfügbar ist. Der hohe Jahresarbeitszahl (JAZ) zeigt, dass Wärmepumpen effizienter sind als herkömmliche Heizsysteme.
  • Umweltfreundlich: Durch die Nutzung erneuerbarer Energiequellen wie Luft, Wasser oder Erde tragen Wärmepumpen zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei. Sie sind eine nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen und unterstützen den Klimaschutz.
  • Kosteneinsparungen: Obwohl die Anschaffungskosten anfangs höher sein können, führen die geringeren Betriebskosten und die hohe Effizienz langfristig zu erheblichen Einsparungen bei den Energiekosten. Dies macht die Investition in eine Wärmepumpe wirtschaftlich attraktiv.
  • Vielseitigkeit: Wärmepumpen können nicht nur zum Heizen, sondern auch zum Kühlen eingesetzt werden. Durch die Umkehrung des Kältekreislaufs sind sie in der Lage, Wärme aus Innenräumen zu entfernen, was sie zu einer ganzjährigen Klimatisierungslösung macht.
  • Geringer Platzbedarf: Im Vergleich zu traditionellen Heizsystemen benötigen Wärmepumpen weniger Platz, insbesondere die Luft-Wasser-Wärmepumpen. Dies ermöglicht eine flexible Installation, auch in kleinen Wohnräumen.
  • Wartungsarm: Wärmepumpen sind in der Regel wartungsarm, da sie weniger bewegliche Teile haben als konventionelle Heizsysteme. Regelmäßige Wartung ist zwar erforderlich, jedoch meist unkompliziert und kostengünstig.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Vorteile der Nutzung von Wärmepumpen in ihrer hohen Energieeffizienz, Umweltfreundlichkeit und Vielseitigkeit liegen. Sie bieten eine zukunftssichere Lösung für moderne Heiz- und Kühlsysteme und sind eine hervorragende Wahl für umweltbewusste Verbraucher.

Fazit zur Funktionsweise des Kältekreislaufs in Wärmepumpen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Kältekreislauf das fundamentale Prinzip hinter der Wärmepumpe Funktion ist, das in verschiedenen Heiz- und Kühlsystemen Anwendung findet. Durch die effiziente Umwandlung von Umweltwärme in nutzbare Heizenergie ermöglicht der Kältekreislauf, dass Wärmepumpen eine nachhaltige und wirtschaftliche Heizlösung darstellen.

Die Schlüsselvorteile dieser Technologie sind nicht nur die hohe Energieeffizienz, sondern auch die Vielseitigkeit, die es Wärmepumpen erlaubt, sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen eingesetzt zu werden. Diese duale Funktionalität macht sie zu einer attraktiven Wahl für moderne Gebäudetechnik, da sie den Energieverbrauch senken und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren können.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die fortschreitende Entwicklung von Kältemitteln und Technologien, die die Leistung und Effizienz von Wärmepumpen weiter steigern. Mit innovativen Lösungen wie den Luft-Wasser-Wärmepumpen, Erdwärmepumpen und Grundwasser-Wärmepumpen sind die Möglichkeiten für eine umweltfreundliche Energieversorgung nahezu unbegrenzt.

In einer Zeit, in der der Fokus zunehmend auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung liegt, bieten Wärmepumpen eine hervorragende Möglichkeit, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Die Integration von Wärmepumpen in Neubauten und Sanierungen trägt nicht nur zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei, sondern verbessert auch die Energieeffizienz von Gebäuden erheblich.

Insgesamt zeigt sich, dass der Kältekreislauf und die damit verbundenen Wärmepumpen eine zukunftssichere Technologie darstellen, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch vorteilhaft ist. Die kontinuierliche Weiterentwicklung in diesem Bereich wird die Rolle der Wärmepumpen in der modernen Energieversorgung weiter stärken.